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Autor Thema:Menschliche Triebe und Gesellschaftliche Zwänge
artur
Administrator
Beiträge: 34
artur
Beitrag Menschliche Triebe und Gesellschaftliche Zwänge
am January 8, 2015, 21:57

Lasst uns hier zusammentragen, durch was unsere Handlungen und Denkweisen im Alltag beeinflusst werden. Wir treffen jeden Tag unzählige Entscheidungen, die unser Leben nachhaltig beeinflussen. Warum entscheiden wir uns heute für die eine und morgen für die andere Alternative? Was genau leitet eigentlich unser Tun und Handeln?

artur
Administrator
Beiträge: 34
artur
Beitrag Re: Menschliche Triebe und Gesellschaftliche Zwänge
am January 8, 2015, 21:57

Was muss ich?

Kundennumm-
er
Neuschreiber
Beiträge: 3
Kundennummer
Beitrag Re: Menschliche Triebe und Gesellschaftliche Zwänge
am February 16, 2015, 11:57

Dein Beitrag erinnert mich an eine Frage, die ich mir derzeit stelle. "Warum wir an manche Dinge glauben und an andere nicht?"

Zu deiner Frage:
Ich sehe einen Menschen in einer Position innerhalb seines Umfelds. Ein asymmetrisches Machtverhältnis bringt einen Menschen dazu sich zu bewegen, in eine Richtung. Nimmt der Mensch etwas wahr, das ihn bemächtigt, ist die Macht ausschlaggebend dafür, in welche Richtung er sich bewegt.
Nun ist es dem Menschen durch seine Fähigkeiten auch möglich Macht auf seine Umwelt auszuüben. Und dort ist der Gegensatz von MÜSSEN für mich zu finden. Müssen tun wir all das, wozu wir durch Macht geleitet werden, den Rest kann man vermutlich auch als den 'freien Willen' bezeichnen, dessen Definition ja nicht eindeutig ist.

Zu erkennen in welcher Position Du dich in deinem Umfeld befindest und welche Dispositionen du zwischen dir und dem Umfeld erkennst, ermöglicht dir ein besseres Erkennen über: Die Macht, die dich beeinflusst 2. Die Macht, die du selbst hast.
Was du musst ist all das, was du nicht selbst entscheiden kannst. Du bringst aber gleichzeitig auch andere dazu zu müssen, sobald das Machtverhältnis deiner Position dem anderen überlegen ist. Du hast keine allgemeingültige Position, sondern in jeder sozialen Interaktion wird ein eigenes Machtverhältnis bestimmt. Du wirst vllt eher von einem Dozenten beeinflusst, als von einer Werbung.

Mein Beitrag hier ist ein gutes Beispiel: Du stellst die frage "Was muss ich?" Das Lesen dieser Zeile hat bei mir etwas ausgelöst und mich dazu gebracht zu schreiben. Hier hast du mich bemächtigt und dazu gebracht mich in die Richtung "einen Beitrag schreiben" zu bewegen. Den freien Willen finde ich selbst nicht definierbar, ich kann schließlich behaupten, ich hätte mich selbst entschieden den Beitrag zu schreiben und lasse die Frage offen: Hast du mich zu dem Beitrag gebracht (Also MUSSTE ich den Beitrag schreiben, weil Du so mächtig warst, dass ich gar nicht anders konnte) oder habe ich mich selbst dazu entschieden auf deine Frage einzugehen. Vielleicht ist es auch beides. Ich habe gerade die Zeit und die Lust zu schreiben, vielleicht hat mein Gemütszustand und das Kriterium "Zeit haben" mich leicht beeinflussbar gemacht?

Ich hoffe, du kannst dem folgen, was ich hier spontan geäußert habe. Gerne können wir bei Zeiten nochmal drüber reden 🙂 Danke zumindest für die Anregung, Inspiration, Auslöser oder Bemächtigung durch deine Frage!

Bleib am Stift, du musst der Menschheit zu Liebe weiter und weiter schreiben!

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