Du auf dem Boot auf dem Fluss

Ich sehe dich auf einem Boot im Wasser. Treibend, stehend. Mein Platz ist das Ufer. Ich zeichne eine Linie von meinem Gesicht zu dir. Sie schwingt wie eine Angelrute von rechts nach links. Denn von dort kommst du geschwommen, du auf dem Boot. Du warst nahe an mir doch die Linie wird länger. Immer langsamer immer länger. Unendlich lang. Woher du kommst und wohin du fährst weiß ich nicht, weiß keiner. Unsere Geschichten sind sich nur in mir begegnet, denn du siehst mich nicht. Doch du hattest einen Beobachter. Einen Blick und dein Blick ist der Fluss. So stehe ich während du fließt und das Gras an meinen Füßen höher wächst.

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